Donnerstag, 21 Mai 2015

WIWAG - Die Managementsimulation

 

WIrtschafts-Wochen-Aktien-Gesellschaft (WIWAG) –
das interaktive Unternehmensplanspiel für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe.

 

 

Hintergrund und Geschichte des Planspiels


WIWAG wurde von der Ernst Schmidheiny Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen entwickelt.

 

 

"WIWAG® ist eine einwöchige softwaregestützte Wirtschaftssimulation mit Fokussierung auf betriebswirtschaftliche Inhalte. Im WIWAG®-Planspiel agieren die Teilnehmenden als Geschäftsführung von mehreren miteinander im Wettbewerb stehenden Industriebetrieben […]. Dabei entwickeln sie eine Unternehmensstrategie und treffen alle relevanten operativen Entscheidungen vor dem Hintergrund sich permanent ändernder Marktbedingungen.“ (Ernst Schmidheiny-Stiftung)
WIWAG wird in Lübeck seit Ende der 70er Jahre gespielt. Seither nahmen ca. 4.000 Schülerinnen und Schüler das Angebot wahr. Lübeck führt in Schleswig-Holstein von den sieben Veranstaltern die meistenSeminare (drei Doppelseminare pro Jahr) durch.

 

 

In Gruppen bilden die Jugendlichen den Vorstand eines bereits bestehenden Industriebetriebes, jeder Teilnehmer übernimmt einen Bereich im Unternehmen, beispielsweise Finanzen, Personal, Marketing oder Forschung und Entwicklung. In der Region Lübeck werden die drei Doppelseminare mit jeweils zwei Märkten und sechs Unternehmen veranstaltet. Drei Unternehmen konkurrieren an jeweils zwei Märkten. Es geht bei WIWAG aber nicht darum, welches Unternehmen am Ende den größten Gewinn erzielt und die höchste Dividendenausschüttung vorweisen kann, sondern um die Vermittlung des wirtschaftlichen Basiswissens. Dabei zählen auch Teamfähigkeit, Entscheidungsfreude und Verantwortungsbewusstsein als wichtige Elemente der Unternehmenssimulation.

 

 

 

Ziel des Planspiels

 

Der Ablauf


Die Jugendlichen sind fünf Tage – in WIWAG-Jahren gerechnet, fünf Jahre – Vorstandsvorsitzende und Entscheidungsträger ihres Unternehmens. Geführt und begleitet wird das Spiel durch die Spielleiter, Unternehmer und Geschäftsführer aus der Region, die den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zusätzlich beeinflussen sie das Spiel so, dass für die Jugendlichen immer neue Herausforderungen bereitstehen – z.B. Auslandsmarkterschließung oder Innovationen in der Produktentwicklung. Diese Ergänzungen machen das Spiel umfangreicher und interessant. Hinzu kommen weitere Informationsblöcke, in denen Unternehmer als Tutoren aus der Wirtschaft, den Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen praxisbezogen beibringen, so dass das gerade Erlernte auch gleich im „eigenen“ Betrieb ausprobiert und umgesetzt werden kann.
So werden die betriebs- und volkswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht nur theoretisch betrachtet, sondern praktisch erlebt. Als weiterer Baustein kommt eine Betriebsbesichtigung in einem produzierenden Betrieb hinzu, z.B. bei den Unternehmen Baader GmbH & Co. KG und Dräger AG. Dort wird vor allem der Ablauf eines Betriebes und der Schwerpunkt Logistik und Lager erklärt.

 

 

Als Abschluss eines jeden Seminars findet die „Jahreshauptversammlung“ statt, auf der die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Geschäftsführung präsentieren und sich der Kritik und den Fragen der „Aktionäre“ (WIWAG-Teilnehmer, Eltern, Lehrer und Vertreter der Gemeinschaftsinitiative WIWAG) stellen müssen.

 

 

Die Teilnehmer


In der Region Lübeck beteiligen sich jedes Jahr ca. 25 Schulen an dem Planspiel.
21 bzw. 18 Schülerinnen und Schüler haben pro Seminar (pro Jahr also 120) die Möglichkeit, am Planspiel teilzunehmen. Das Interesse ist nach wie vor ungebrochen und die Anmeldungen zahlreicher als Plätze vorhanden.
Die Spielleiter und Tutoren engagieren sich ehrenamtlich für WIWAG.

Kaufmannschaft zu Lübeck

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23552 Lübeck
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